Home - Judo - Judo-Werte - Judo & Pädagogik - Judo für Kinder - Kinesiologie - Sport Kinesiologie - Lernberatung oder Gehirn Jogging  - Interessante Links

Kooperation Schule + Verein 2010


Bundesfinale in Oberhof/Thüringen vom 01.03. bis 05.03.2010

zu den Fotos

oder

hier

Kaum waren die Olympischen Winterspiele in Vancouver beendet, eiferten beim Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ - dem größten leistungsorientierten Schulsport-Mannschaftswettbewerb der Welt – Sporttalente aus 16 Bundesländern in Oberhof/Thüringen olympischen Vorbildern nach.
Viele Leistungsträger von Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften sowie der Olympischen Spiele haben ihre sportliche Karriere bei diesem Schulsportwettbewerb begonnen.
Bei „Jugend trainiert für Olympia“ geht es aber nicht allein nur um die sportliche Höchstleistung. Die Teilnahme am Wettbewerb und vor allem am Bundesfinale ist und bleibt für die Schülerinnen und Schüler ein großartiges und unvergessliches Erlebnis. Fairness und Teamgeist kennzeichnen den Wettbewerb – soziale Kompetenz also, die bei solchen Wettbewerben gestärkt werden.
Über 600 Schüler und Schülerinnen mit ihren Betreuern reisten zum Winter-Bundesfinale nach Oberhof/Thüringen in den Sportarten Judo und Skilanglauf.
Trommeln und ein wagemutiger Samba-Auftritt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt heizten der begeisterten Jugend bei der abendlichen Eröffnungsfeier stimmungsvoll ein. Am Folgetag begannen die harten Kämpfe um den Einzug in die Finalrunde.
Die Landessieger der 16 Bundesländer kämpften in vier Pools jeder gegen jeden. Nur die zwei besten Teams aus jedem Pool erreichten die Finalrunde.
Für alle weiteren Mannschaften ging es danach um die Platzierungen 9 bis 16.
Ein Blick in die Wettkampflisten genügte um festzustellen, wie schwer es für die Landessieger Baden-Württemberg vom Bildungszentrum St. Konrad Ravensburg werden wird. Sowohl im weiblichen wie auch im männlichen Pool starteten die späteren Bundesfinalsieger und Mannschaften der ostdeutschen Sportschulen mit ihren Sportinternaten. Die Enttäuschung der St. Konrad Mädchen und Jungen hielt sich nach den ersten Niederlagen in Grenzen. Beide Teams sahen es realistisch. Zwei Trainingseinheiten täglich konnte keiner von ihnen nachweisen. Dementsprechend ambitioniert und siegesorientiert griffen ihre Gegner an. Einige standen zwei Tage zuvor auf den Wettkampfmatten der Deutschen U17 Meisterschaft und zeigten stolz ihre Medaillen. Aus Thüringen ging es für sie direkt weiter nach Zagreb zum Europacup. Desto Trotz gaben beide St. Konrad Teams ihr Bestes. Die Kampferfahrung und der Spaß am Sport sollten laut Christa Hoffmann, Trainerin und Couch der Teams, im Vordergrund stehen. Sichtbare Gewichtsvorteile und älterer Jahrgang lässt sich nicht ohne weiteres kompensieren.

Im männlichen St. Konrad Team kämpften in der bis 46 kg Klasse Andreas Neidhardt mit 31 kg und Valentin Steuer mit 37 kg. Bis 50 kg Klasse Oliver Leins, bis 55 kg Kai Schmid, bis 60 kg Dominic Schupp und über 60 kg Dominik Mazurczak und Nikolas Dietrich.

Im Viererpool gegen den späteren Bundesfinalsieger aus Hamburg und das Sportgymnasium Schwerin blieben sie mit 5:0 chancenlos.
Mit der 2:3 Niederlage gegen die Sportschule Halle/Sachsen Anhalt rutschten sie in die Platzierungsrunde 9 bis 16 die am nächsten Tag ihren spannenden Verlauf nahm. Und wieder hatten die Ravensburger die stärksten Mannschaften der Runde als erste Gegner. Das Team aus Braunschweig/Niedersachsen besiegte die Oberschwaben mit 4:1 und verteidigten bis zum Schluss den 9. Platz erfolgreich. Die nächste Begegnung St. Konrad Ravensburg gegen Bremen brachte die ersehnte Wende. Mit einem 4:1 Sieg stieg das Stimmungsbarometer im St. Konrad Team sichtlich an. Glücklich über diesen Erfolg mussten sie nochmals gegen die Rivalen der Sportschule Halle antreten, die mit einem 3:1 Sieg und ein Unentschieden den Platz 12 verteidigten. Nach einem 3:2 Sieg über die Lauenburgische GS Ratzeburg verbuchten die St. Konrad Kämpfer im Endergebnis den 13. Platz.
Mannschaftskapitän Kai Schmid konnte in den sieben Begegnungen 5 Ipponsiege für das Team verbuchen.

Auch bei den weiblichen Athletinnen ging es um Explosivität, Technik und Gelassenheit, aber auch um Taktik.
Die letztjährigen Bundesfinalzweiten von der Sportschule Frankfurt/Oder holten sich in diesem Jahr souverän den Titel.
Mit 4:1 besiegten sie die St. Konrad Schülerinnen in der ersten Begegnung. Die Ippon Niederlage gegen Anna-Maria Wagner war Grund genug das St. Konrad Mädchen, das alle Begegnungen mit Ippon meisterte, für die Sportschule Frankfurt/Oder zu werben.
Nach einer 3:2 Niederlage gegen das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern war der Traum unter die ersten 8 zu kommen vorbei.
Die Enttäuschung war ihnen ins Gesicht geschrieben.

Das St. Konrad Team: Bis 44 kg Rowena Giesin, bis 48 kg Selina Maier und Leonie Schupp (42 kg). Bis 52 kg Jasmin Schacht, bis 57 kg Jana Schmid, über 57 kg Selina Kieferle und Mannschaftskapitänin Anna-Maria Wagner.

Nach einem 4:1 Sieg über das Hegel-Gymnasium Magdeburg/Sachsen-Anhalt und ein 4:1 Sieg über die Otto-Schule/Hessen rückte der 9. Platz zum Greifen nahe. Das Gymnasium Bad Nenndorf/Niedersachsen trumpfte mit einem 3:1 Sieg und einem Unentschieden überraschend auf und schob die Mädchen aus Oberschwaben in der Rangliste auf Platz 10 im Endergebnis.

Claudia Mahlzahn, mehrfache Deutsche Judo-Meisterin und Dritte der Weltmeisterschaft gab in einem Interview allen Teilnehmern wichtige Tipps wie man Schule und Leistungssport miteinander vereinbaren kann um seine Visionen zu erreichen.
Das besondere Highlight der Finalwoche in Oberhof war der Empfang der Thüringer Olympia Mannschaft aus Vancouver.
Rund 2000 Fans, darunter die Teilnehmer von „Jugend trainiert für Olympia“, hatten sich im Schmuck hergerichteten Kurpark versammelt und die Asse gut zwei Stunden lang jubelnd gefeiert. Ob Axel Teichmann, Kati Wilhelm oder Andrè Lange, der Reigen konnte prominenter kaum sein. Die Athleten gaben zunächst Autogramme und wurden später auf einer Bühne mit Beifallsstürmen begrüßt. 13 Thüringer Olympioniken kehrten mit insgesamt 18 Medaillen aus Vancouver zurück.
Mit der Abschlussfeier, Siegerehrung und anschließender Disco ging für die jungen Judoka des Bildungszentrums St. Konrad eine ereignisreiche Woche zu Ende.




Das gab es noch NIE!

St. Konrad Mädchen- und Jungen-Mannschaft hat sich  zum Bundesfinale qualifiziert.

Esslingen/cho

Eine Sternstunde erlebten die Judokas, Betreuer und Eltern vom Bildungszentrum St. Konrad Ravensburg beim Landesfinale im Rahmen des Bundesschulsportwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“. Ein Feuerwerk an Applaus erntete das St. Konrad Team in der Esslinger Sportarena als feststand, dass sowohl die weibliche wie auch die männliche WK3 Mannschaft sich den Landessieg erkämpft hatten. „Das ist eine Sensation, denn noch nie gab es im Judo so einen Doppelerfolg einer Schule“, kommentierte die Landesschulsportreferentin Nicole Saam die Leistungen und übergab den strahlenden Siegermannschaften die Landesurkunden.
Die Jungs und Mädchen jubelten, tanzten und sangen zu Recht, denn beide Teams dürfen nun das Land Baden-Württemberg im Judo-Schulsport beim Bundesfinale vertreten. Dieser von der deutschen Schulsportstiftung und dem deutschen Olympischen Sportbund ausgerichtete Event findet vom 1. bis 5. März in Oberhof/Thüringen statt.
Werner Duttle, der frühere Rektor der Grund- und Hauptschule am Bildungszentrum St. Konrad, der den Judosport an der Schule schon viele Jahre unterstützt hat und weiterhin unterstützen wird, erlebte die Sternstunde der Kids vor Ort mit und gratulierte den Schülern herzlich zu diesem Erfolg. Es ist schon das vierte Mal, dass eine Mädchenmannschaft vom Bildungszentrum Ravensburg am Bundesfinale teilnimmt, doch der Wunsch, dass sich auch eine männliche Mannschaft qualifiziert, ging für Christa Hoffmann, Judolehrerin am BZ St. Konrad und Betreuerin der Mannschaften  nun auch in Erfüllung.
Die Siegermannschaften der Regierungspräsidien Tübingen, Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg reisten nach Esslingen. Nur die Erstplatzierten der Wettkampfklasse 3 des Landesfinales sind beim Bundesfinale startberechtigt.
Sie gaben alles, kämpften wie die Löwen in der Sportarena und holten sich den Siegerpokal:
Valentin Steuer und Andreas Neidhardt bis 46 kg,
Oliver Leins bis 50 kg,
Kai Schmid bis 55 kg,
Dominic Schupp bis 60 kg und Nikolas Dietrich und
Dominik Mazurczak über 60 kg.
Mit einem 3:1 (Unterbewertung 30:10) Sieg und ein Mal Unentschieden endete die erste Herausforderung gegen die Kämpfer des Faust Gymnasium Staufen.
Mit 5:0 (Unterbewertung 50:0) besiegten sie souverän die Mannschaft des Hebel Gymnasiums Pforzheim.
Die Spannung stieg, denn nun hatten die St. Konrad Kämpfer die Bundesfinalteilnehmer des Vorjahres von der Jan Realschule Stuttgart als Gegner. 3:2 (Unterbewertung 30:20) endete das Duell und im St. Konrad Team war der Bär los.

Im Mädchen Team kämpften
Rowena Giesin bis 44 kg,
Jasmin Schacht bis 52 kg und
Anna-Maria Wagner über 57 kg.
Die drei St. Konrad Mädchen setzten sich nun zum dritten Mal in Folge die Landeskrone auf.
Neu im Team als jüngster Jahrgang verstärkte
Jana Schmid in der bis 57 kg Klasse das Team.
Selina Maier bis 48 kg konnte beim Landesfinale wegen Krankheit die Lücke nicht schließen.
Da die Siegermannschaft vom Regierungspräsidium Karlsruhe nicht anreiste, hatten die Mädchen nur zwei Rivalen zum Titel. Nach einem 4:0 (Unterbewertung 40:0) Ergebnis über die Mannschaft vom  Albert-Schweizer Gymnasium Gundelfingen hatten die St. Konrad Mädchen ihren ersten Sieg in der Tasche.
Auch die Mannschaft des Gustav-Stresemann Gymnasium Stuttgart konnte nur durch die unbesetzte Gewichtsklasse einen Punkt einfahren. Nach einem 4:1 (Unterbewertung 40:10) Sieg zeigte der Arm des Kampfrichters auf die frisch gebackenen Landessiegerinnen vom Bildungszentrum St. Konrad Ravensburg.
Das Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg gratulierte der Schule für diese doppelte Auszeichnung und Leistung beider Teams.
Die St. Konrad Schule hat nun sieben Jungen und sieben Mädchen für das Bundesfinale gemeldet, die die Landesfarben vertreten werden.
Unter den Siegermannschaften der 16 Bundesländer werden die Sportgymnasien aus dem Osten Deutschlands mit achtmal Training in der Woche den Leistungsstand vorgeben.
 
 

RP Finale


Esslingen JtfO/cho

Im Rahmen des Bundesschulwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ im Judo gab es für das Bildungszentrum St. Konrad einen zweifachen Mannschaftssieg beim Regierungspräsidiumsfinale in Tübingen. In der Wettkampfklasse 3 starteten vom St. Konrad eine Mädchen und eine Jungenmannschaft. Beide Teams kämpften sich mit Eifer und Ehre für ihre Schule ins Finale. Schließlich ging es um die Qualifikation zum Landesfinale bei dem nur die Siegermannschaften der Regierungspräsidien Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart und Tübingen startberechtigt sind. Sowohl die St. Konrad Jungen wie auch Mädchen machten es perfekt und freuten sich über Platz Eins und den Siegerpokal.
„Da herrschte in Esslingen eine Prima Stimmung“, schwärmte Christa Hoffmann, Judolehrerin am Bildungszentrum und Betreuerin der Mannschaften.
Gekämpft wurde in fünf Gewichtsklassen nach U17 Regeln. Im Mädchen Team kämpften mit Rowena Giesin, Jasmin Schacht und Anna-Maria Wagner drei erfahrene Judoka, die schon zwei Mal auf Bundesebene ihrer Schule Ehre erwiesen. Zwei aus dem letztjährigen Team schieden aus der WK3 Altersklasse aus und so musste die Mannschaft mit Selina Maier und der drei Jahre jüngeren Jana Schmid neu besetzt werden, die überraschend in der Begegnung St. Konrad gegen das Johann Vanotti Gymnasium Ehingen für einen 4:1 (40:10) Sieg punktete. Die stärksten Rivalinnen kamen auch in diesem Jahr von der Geschwister Scholl Schule in Tübingen und sorgten für ein spannendes Finale. Giesin, Schacht und Wagner fegten ihre Gegnerinnen routiniert mit „Ippon“ von der Matte. Jana Schmid unterlag in dieser Begegnung, gab jedoch nur eine Yuko Wertung ab. Endstand: 3:2 (30:15) für die St. Konrad Mädchen.
Im männlichen Team mit: Andreas Neidhardt, Valentin Steuer, Oliver Leins, Kai Schmid, Dominic Schupp, Dominik Mazurczak und Nikolas Dietrich waren alle Gewichtsklassen gut besetzt. Alle Kämpfer dieser Mannschaft starteten in diesem Jahr zum ersten Mal in der U17 Klasse bei „Jugend trainiert“. Hoch motiviert katapultierten sie ihre Kontrahenten von der Theodor-Heuss Realschule Sigmaringen mit 5:0 (50:0) auf die Matte. Im Finale musste die Realschule Plizhausen eine 4:1 (40:10) Niederlage hinnehmen.
Geschlossen reisen nun beide St. Konrad Teams am Mittwoch, den 10. Februar nochmals nach Esslingen zum Landesfinale wo sich nur in der männlichen und weiblichen WK3 von fünf Altersklassen die Siegermannschaften für das einwöchige Bundesfinale qualifizieren.